Mit frischen Kräutern aus dem Gurktal.

Kräuterwissen

Mehr über die Kräuter

A

ARABISCHES BERGKRAUT – Micromeria Fruticosa

Geschichte

Auch „Bergthymian“ genannt.
Minzig, mäßig dosieren - sehr aromatisch!

Positive Eigenschaften

Das Arabische Bergkraut wirkt antimikrobiell, krampflösend auf die Bronchien und auswurffördernd bei produktivem Husten.
Als minzig schmeckender Tee wird das Arabische Kraut in der Volksheilkunde gegen Ermüdung genommen.
Der starke Duft und der oregano- und minzeartige Geschmack wirken appetitanregend und Speisen werden besser verdaut.

Verwendung

In der arabisch-jüdischen Welt wird das Arabische Bergkraut zum Würzen von Lammfleisch genommen oder für die Vorbereitung von warmen und kalten Getränken.

B

Baldrian – Valeriana Officinalis

Geschichte

Der Name Baldrian wurde wahrscheinlich vom lateinischen Wort „Valeriana“ abgeleitet, das so viel wie „gesund sein“ bedeutet. Der Baldrian ist eine mehrjährige Pflanze, die von Juni bis August erblüht.

Positive Eigenschaften

Schon im alten Griechenland verwendete man den Baldrian bei Frauenleiden wegen seiner beruhigenden Wirkung. Baldriantee und –Tinktur helfen bei innerer Unruhe, nervös bedingten körperlichen Beschwerden, Schlaflosigkeit und Lampenfieber.

Verwendung

Bei diesen angenehmen Düften und dem leichten Erscheinungsbild wundert es den Menschen nicht, dass der Baldrian beruhigend auf den Körper und den Geist wirkt. Ebenfalls zieht Baldrian Katzen und Regenwürmer an.

BÄRLAUCH – Allium Ursinum

Geschichte

Der Bärlauch wächst in großen Beständen und breitet sich gerne üppig aus.
Achtung! Ähnliche Blätter, die nicht nach Knoblauch duften, können giftig sein (Maiglöckchen oder Herbstzeitlose).

Positive Eigenschaften

Der Bärlauch hilft bei Verdauungsbeschwerden, regt den Appetit an und senkt den Cholesterinspiegel. Zudem enthält er sehr viel Vitamin C sowie gesunde ätherischen Öle. Der Bärlauch senkt den Blutdruck und regt die Leber und die Galle an. Er hat eine regulierende Wirkung auf den Fettstoffwechsel und schützt sogar gegen Arterienverkalkungen.

Verwendung

Die Blätter eignen sich gut für Suppen und Saucen. Oft auch mit den Stängeln werden sie für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto genutzt.

BASILIKUM – Basilicum

Geschichte

Schon vor über 4.000 Jahren waren die Inder der Überzeugung, dass Basilikum etwas Göttliches sei. Sein griechischer Name heißt daher „königliche Heilpflanze“. Zweifarbig, robust und würziges Aroma, rosa Blüte.

Positive Eigenschaften

Basilikum ist reich an Vitamin A und C, an Kalzium und Eisen. Es enthält Gerbstoffe, die den Appetit und die Verdauung anregen. Außerdem lindert es Migräne, Schlaflosigkeit und Nervosität.
Oft ist es auch bei Aromatherapien durch seine entspannende und aufmunternde Wirkung einsetzbar. Es wird oft bei Stimmungstiefs und Depressionen eingesetzt.

Verwendung

Hauptbestandteil des berühmten Pesto. Basilikum wird auch zum Aromatisieren von Speiseöl, Marinaden und natürlich Basilikumessig verwendet.

BOHNENKRAUT – Satureja Hortensis

Geschichte

Bohnenkraut ist im östlichen Mittelmeerraum heimisch und hat einen leicht scharfen Geschmack.

Positive Eigenschaften

Das Kraut hilft bei Magen- und Darmbeschwerden, zur Unterdrückung von Krämpfen, bei Blähungen und gegen Durchfall.
Bohnenkraut hilft bei Husten und Verschleimung der Atemwege. Es wirkt antiseptisch bei Verletzungen im Rachen- und Halsraum und fördert die Heilung.
Frisch zerdrückte Blätter des Bohnenkrauts sind ein altbewährtes Hausmittel gegen Bienen- und Wespenstiche.

Verwendung

Es schmeckt kräftig würzig bis pfeffrig und eignet sich für alle Gerichte mit grünen und gelben Bohnen. Ebenfalls können Suppen und Lammgerichten damit verfeinert werden.

C

CURRYKRAUT – Helichrysum Italicum

Geschichte

„Die Unsterbliche“ kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und kann zwischen 40 und 100 cm groß werden.
Streicht man an den aromatischen Blättern entlang, geben sie einen intensiven Curryduft ab, der sich nach einem Regenschauer noch verstärkt.

Positive Eigenschaften

Man kann aus den Blüten und dem Kraut ein Öl herstellen, welches gegen Prellungen und bei kleineren Verletzungen verwendet werden kann. Currykraut hilft auch gegen Husten, Hautunreinheiten und Hautjucken.

Verwendung

Ein Currykrautzweig, mitgekocht mit Gemüse oder Reis, gibt ein mildes Curryaroma. Man kann auch Tee zur Hautbehandlung, für Wickel oder Bädern nutzen.

D

DILL – Anethum Graveolens

Geschichte

Ursprünglich stammt der Dill aus dem östlichen Mittelmeerraum und aus Westasien.
Der Dill ist eine einjährige Pflanze, die in der Zeit von Juli bis September erblüht. Er ist vielseitig verwendbar und ganz einfach anzupflanzen.

Positive Eigenschaften

Dill ist schon seit langer Zeit in der Naturheilkunde gebräuchlich. Die alten Griechen haben Schluckauf mit Dill behandelt. Dill hilft ebenfalls bei Blähungen und ist ein gutes Nervenmittel. Es soll auch gegen Schlafstörungen wirken.

Verwendung

Die Samen kann man für Suppen, Fischgerichte, sauer Eingelegtes, Dillbutter und Brot verwenden. Blühender Dill ist hübsch als „Füllmittel“ in Blumengestecken.

E

ERDBEERMINZE – Mentha suaveolens „Erdbeer“

Geschichte

Erdbeerminze ist eine der wenigen nicht wuchernden Sorten und hat einen herrlichen Erdbeerduft. Besonders im Frühsommer lässt sich der intensive, erdbeerige Geruch der Minze sehr gut wahrnehmen. Bei nur leichter Berührung tritt zunächst der typische Minzgeruch in den Vordergrund. Beim Zerreiben der Blätter wird der aromatische Erdbeergeruch wahrnehmbar.

Positive Eigenschaften

Süßer, kühlender und stark erfrischender Geschmack.

Verwendung

Eine schöne Duftminze für Tees und Süßspeisen, die Erdbeerminze passt auch sehr gut zu würzigen Quarkspeisen. Man glaubt es kaum, aber die Kombination Minze und Erdbeere harmoniert ebenfalls mit Lauch und Pfeffer.

ESTRAGON – Artemisia Dracunculus

Geschichte

Der lateinische Name „dracunculus“ bedeutet „kleiner Drach“, denn man glaubte, das Kraut helfe gegen Schlangenbisse.
Estragon erblüht zwischen Juli und September.

Positive Eigenschaften

Im Mittelalter verwendete man den Estragon gegen die Pest und auch gegen Skorbut.
In der heutigen Naturheilkunde setzt man das Kraut zur Appetitanregung und zur Verbesserung des Stoffwechsels ein. Estragonblätter werden gegen Sklerose und bei Gefäßschäden empfohlen.

Verwendung

Das aromatische Kraut mit seinem einzigartigen Geschmack ist vor allem ein Klassiker der feinen französischen Küche. Die Blätter passen gut zu Huhn und Eierspeisen, Suppen, Füllungen und Fischsoßen.

H

HEILIGENKRAUT – Santolina Sp.

Geschichte

Der botanische Gattungsname ist aus den lateinischen Wörtern „sanctus“ (heilig) und „linum“ (Flachs) abgeleitet, auf Grund eines antiken Namens für eine der Arten dieser Gattung aus dem Mittelmeerraum (Südeuropa und Nordafrika).

Positive Eigenschaften

Ein Tee aus den Blättern wirkt krampflösend und anregend bei Magen- und Verdauungsbeschwerden.
Der Tee aus den zarten Blättern kann bei Gelbsucht, Leberproblemen und Erkrankungen der Harnwege wirken. Auf Wunden aufgelegt, beschleunigt Heiligenkraut den Heilungsprozess, und auch die gemahlenen Blätter sollen Schmerzen bei Insektenstichen und -bissen lindern.

Verwendung

Die Araber nutzten es jahrhundertelang für medizinische Zwecke. Bekannter ist es auch als Mottenschutzmittel.

J

JIAOGULAN – Gynostemma Pentaphyllum

Geschichte

Das „Kraut der Unsterblichkeit“ gibt neue Kraft und Energie ohne den Einsatz von Coffein. Bei der Verkostung frischer Blätter verspürt man sofort einen Energieschub.

Positive Eigenschaften

Jiaogulan verhindert stressbedingte Erkrankungen und verbessert die Pumpleistung des Herzens und die allgemeine Durchblutung. Bei Entzündungsprozessen wie Bronchitis ist sie auch sehr wirksam.
Ein Aufguss aus deren Blättern wird in Südchina verwendet als ein belebender, verjüngender und täglich getrunkener Tee.

Verwendung

Der Tee aus den frischen Blättern ist wohlschmeckend.
Mit den jungen Triebspitzen lassen sich Salate um eine angenehme, exotische Komponente bereichern.

K

KAPUZINERKRESSE – Tropaeolum Majus

Geschichte

Spanische Eroberer entdeckten sie im 16. Jahrhundert in deren Heimat Peru. Ihre lateinische Bezeichnung leitet sich aus dem Griechischen „Tropaion“ (Siegeszeichen) ab.

Positive Eigenschaften

Diese Pflanze hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt. Wegen seiner antiseptischen und harntreibenden Wirkung wird sie bei Blasenerkrankungen verabreicht. Bei Erkrankungen der Atemwege empfiehlt sich ein Tee.

Verwendung

Ihre Blüten und ihre jungen Samen schmecken würzig bis scharf – perfekt zum Würzen von Salaten! Bitte aber mit Vorsicht genießen, da es sonst zu Magen-Darm- Beschwerden kommen könnte.
Klein gehackte Blätter verleihen Weichkäsen und Eiergerichten einen feinen Pfeffergeschmack.

KATZENMINZE – Nepeta Cataria

Geschichte

Die Katzenminze besitzt einen angenehmen, herben, zitronenartigen, an Minze erinnernden Geruch. Katzenminze zieht vor allem geschlechtsreife Katzen an und hat auf jede zweite Katze eine euphorisierende Wirkung.

Positive Eigenschaften

Als Tee gilt sie als fiebersenkend und schweißtreibend, krampflösend, entgiftend und harntreibend. Sie soll auch bei chronischer Bronchitis helfen und aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften Infektionen vorbeugen.

Verwendung

Vor dem Essen wirkt sie appetitanregend, nach dem Essen verdauungsfördernd. Früher wurden die Blätter auch gegen Zahnschmerzen gekaut oder zum Würzen von Fleisch verwendet. Heutzutage wird sie meistens als Tee genossen.

KERBEL – Anthriscus Cerefolium

Geschichte

Kerbel stammt aus dem Mittleren Osten, hat inzwischen aber auch bei uns seine Heimat gefunden. Zerreibt man seine frischen Blätter, verströmt das Kraut einen zarten Duft, dessen feines Aroma sich beim Kochen oder durch Trocknung allerdings verliert.

Positive Eigenschaften

Kerbel ist reich an den Vitaminen A und C sowie an Magnesium und Eisen. Schon die alten Römer wussten, dass ein Aufguss aus den Blättern bei Harnverhaltung, Leber und Nierenbeschwerden hilft. Kerbel wirkt blutbildend und blutreinigend sowie stoffwechselfördernd und entwässernd.

Verwendung

Die Blätter eignen sich wunderbar zum Würzen von Suppen, Omelettes, Fisch-, Fleisch und Gemüsegerichten.

KRAUSEMINZE – Mentha Spicata var. Crispa

Geschichte

Die Krauseminze ist eine Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler. Die Pflanze wird bis zu 60cm hoch und hat violettfarbene Blüten. Die Krauseminze hat äußerlich große Ähnlichkeit mit der Pfefferminze. Unterschied ist jedoch, dass die Blätter der Pfefferminze Menthol enthalten, die Blätter der Krauseminze nicht.

Positive Eigenschaften

Krausetee fördert die Behandlung von Verdauungsstörungen und Magen-Darm Beschwerden. Zudem wird die Krauseminze eine besonders günstige Wirkung auf die Leber nachgesagt.

Verwendung

Die Krauseminze wird zur Behandlung von Verdauungsstörungen wie Blähungen, sowie als Aromatikum in Teemischungen und Mundwässern verwendet.

L

LAVENDEL – Lavandula Officinalis

Geschichte

Ursprünglich kommt der Lavendel aus dem Mittelmeerraum. Inzwischen findet man die Pflanze jedoch heutzutage auf allen Kontinenten. Er wird bis zu 60 cm hoch. Die Blütezeit ist im Juli und im August.

Positive Eigenschaften

Der Lavendel hat eine beruhigende Wirkung bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen und hilft bei Oberbauchbeschwerden. Er ist bei Aromatherapien weit verbreitet, wegen seiner ausgleichenden, beruhigenden Wirkung. Er wird ebenfalls bei depressiven Verstimmungen, Kopfschmerzen, Stress und Abgeschlagenheit empfohlen.

Verwendung

Lavendelsäckchen im Kleiderschrank vertreiben Insekten und duften gut. 
Sehr geeignet für Potpourris.

LIEBSTÖCKEL – Levisticum Officinale

Geschichte

Der Liebstöckel kommt aus dem alten Persien. Nach Europa gelangte er um das 14. Jahrhundert herum, wo man ihn erst in den Klostergärten pflanzte. Wenn die mehrjährige Pflanze im Garten erstmal einen Lieblingsplatz gefunden hat, kommt sie jedes Jahr wieder.

Positive Eigenschaften

Liebstöckel wirkt entwässernd, krampflösend, außerdem magenstärkend und appetitanregend.

Verwendung

In der Küche ist der Liebstöckel als „Maggikraut“ bekannt. Der Geschmack erinnert an den von Sellerie, ist aber schärfer und bitterer. Feingehackte Blätter können zum Würzen von Suppen, Salaten und Eintopfgerichten verwendet werden.

M

MAJORAN – Origanum Maiorana

Geschichte

Majoran ist im östlichen Mittelmeerraum beheimatet. Er wurde im alten Griechenland der Göttin Aphrodite geweiht, man sprach ihm eine aphrodisierende Wirkung zu. Das Gewürz hat einen kräftigen, minzigen Geschmack und erblüht von Juli bis August. Man sollte darauf achten, dass beim Sammeln trockenes, sonniges Wetter herrscht.

Positive Eigenschaften

Majoran ist appetitanregend, beruhigend und kurbelt den Fettabbau an. In der Naturheilkunde setzt man den Majoran gegen Blähungen ein, zur Bildung von Magensäften und zur Beruhigung der Nerven. Majoran hilft gegen Bakterien. So eignet er sich z.B. bei Bronchitis.

Verwendung

Als Tee bei Muskelkater, zu gleichen Teilen mit Gänseblümchen.

MAROKKANISCHE MINZE – Mentha spicata var. Crispa „marokko“

Geschichte

Die Marokkanische Minze ist neben anderen Beigaben einer der Bestandteile des Nationalgetränks in Marokko. Bei mildem Wetter bleibt sie ganzjährig grün. Da die Marokkanische Minze aber im Sommer die meisten Blätter aufweist, ist es die ideale Zeit zum Ernten.

Positive Eigenschaften

Süßer, kühlender Geschmack mit stark erfrischender Wirkung. Ihre ätherischen Öle werden aufgrund der angenehmen Frische besonders gerne Mund- und Zahnpflegeprodukten zugesetzt.

Verwendung

Neben der Verwendung als Tee wird die Marokkanische Minze zur Speisezubereitung verwendet, insbesondere als Salatgewürz. Die Marokkanische Minze wird auch in Büscheln aufgehängt zur Insektenabwehr eingesetzt.

O

OLIVENKRAUT – Santolina Viridis

Geschichte

Das Olivenkraut erinnert von seinem Wachstum her stark an Rosmarin. Es ist eine Pflanze, die vor allem durch ihre lang haltenden gelben Blüten besticht.

Positive Eigenschaften

appetitanregend, verdauungsfördernd, Blähungen vorbeugend

Verwendung

Eine Pflanze mit einem Einsatz vorrangig in der mediterranen Küche. Obwohl das Gewächs keine Oliven trägt, riechen und schmecken die Blätter intensiv nach Olive. Dies begründet gleichfalls den Einsatz als Zugabe zu Salatsaucen oder in südländischen Speisen. Auch die Herstellung von besonders aromatischen Ölen gelingt mit dem Olivenkraut hervorragend. Grundsätzlich kann Olivenkraut überall als Ersatz für grüne Oliven seine Verwendung finden.

OREGANO – Origanum Vulgare

Geschichte

Der getrocknete, zerkleinerte Oregano, den wir als Küchengewürz verwenden, ist eine Mischung aus verschiedenen Arten. Oregano gilt als ausgesprochen aromatisch und wird daher schon lange kultiviert.

Positive Eigenschaften

Bei Husten, Unterkühlung und Grippe sollte man die Blätter und Blüten der Pflanze als Tee aufgießen. Ebenfalls hilft der Tee gegen Bronchitis, Asthma und Arthritis. Oregano-Tee lindert gereizte Stimmung, beruhigt, löst Kopfschmerzen und vertreibt leichte Übelkeit.

Verwendung

Wird oft in der Küche als Gewürz verwendet, wie bei Chili, Rohkost und Salaten.
Ebenfalls ist es das weitverbreitete Pizzagewürz.

P

PFEFFERMINZE – mentha x piperita

Geschichte

Die Pfefferminze wurde schon von den alten Ägyptern, den griechischen Göttern und den alten Römern verwendet. Sie ist vielseitig einsetzbar und wurde früher als Symbol des Glücks angesehen.

Positive Eigenschaften

Pfefferminze ist erfrischend-kühlend und magenberuhigend, es lindert zudem Kopfweh. Ebenfalls wirkt sie anregend, beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, krampflösend und verdauungsfördernd.

Verwendung

Die bekannteste Verwendung ist der Pfefferminztee. Bei Muskelschmerzen kann Pfefferminzöl auf die Haut aufgetragen werden und somit die Schmerzen lindern. Zudem vertreibt Pfefferminze im Garten Ameisen, Erdflöhe und Kohlweißfliegen.

R

ROSMARIN – Rosmarinus Officinalis

Geschichte

Im Altertum galt er als Symbol für Liebe und Treue und sollte sogar böse Geister fern halten. Der Rosmarin hat einen intensiven, würzigen Duft und schmeckt leicht bitter.

Positive Eigenschaften

Das Kraut, das stark macht!
Rosmarin regt den Blutkreislauf an, hilft bei kreislaufbedingtem Kopfschmerz, Erschöpfung und leichten Magen-Darm-Problemen. Grundsätzlich hat er eine blutdrucksteigernde Wirkung und stärkt nach einer Krankheit. Zudem regt er den Appetit an.

Verwendung

Frische oder getrocknete Blätter zum Würzen von Fleisch, speziell Lamm.
Frische Blätter, jedoch sparsam, für Kräuterbutter und Salate.
Beim Grillen geben verbrannte Zweige dem Fleisch zusätzlich Aroma.

S

SALBEI – Salvia Officinalis

Geschichte

Eines der beliebtesten Küchenkräuter!
Salbei ist nicht nur vielfältig nutzbar, sondern auch Bienen lieben seine Blüten.

Positive Eigenschaften

Der Salbei galt schon bei den alten Ägyptern als Heilpflanze. Salbeitee und -bonbons helfen gegen Husten und Halsschmerzen. Salbei ist schweißhemmend und hilft bei Verdauungsstörungen. Auch bei Stress kann der Salbei helfen, ihn besser zu verkraften.

Verwendung

In der Küche ist Salbei ein vielseitiger „Solist“. Er gibt den verschiedensten Gerichten eine besondere Note, doch wegen seines intensiven Aromas wird er selten mit anderen Kräutern kombiniert. Salbei wird gern mit Schweine- und Entenfleisch kombiniert. Ebenfalls passt er hervorragend zu Käse und Nudeln.

SCHNITTLAUCH – Allium Schoenoprasum

Geschichte

Der Schnittlauch ist mit Zwiebel und Knoblauch verwandt. Er ist bekannt durch seine Verwendung in der Küche. Dass er auch eine Heilpflanze ist, wissen die Wenigsten.

Positive Eigenschaften

Schnittlauch enthält reichlich Vitamin A und C, daneben Mineralstoffe. Frische Blätter und Blüten wirken mild verdauungsfördernd. Wie alle anderen Laucharten wirkt der Schnittlauch schleimlösend, antibakteriell und harntreibend. Nebenbei hat er eine positive Wirkung auf die Blutgefäße.

Verwendung

Die Blätter werden am besten klein geschnitten. Sie können auf Salate, Suppen und Sandwichs gestreut werden. Sie passen gut zu Kartoffeln, Eiern und Fisch.

SPANISCHE MINZE – Mentha Cordifolia

Geschichte

Eine sehr häufig gebrauchte Minze in Spanien, Portugal und Marokko.
Besonders robuste und kräftige Pflanze mit starkem Menthol Aroma und eine besonders würzige Minzart. Sie gedeiht überall, an schattigen Standorten wächst sie aber wesentlich langsamer.

Positive Eigenschaften

Die Spanische Minze wirkt stärkend und anregend. Ihre ätherischen Öle werden aufgrund der angenehmen Frische besonders gerne Mund- und Zahnpflegeprodukten zugesetzt und erfrischen an heißen Tagen im Sommer Körper und Geist.

Verwendung

Als Tee zu Mahlzeiten bei Magenverstimmung oder als Beilage für Süßspeisen.

SÜSSER TAGETES – Tagetes Lucida

Geschichte

Der „Winter-Estragon“ gilt bei den Indianern als heiliges Kraut, deren Duft und Rauch bei Heilzeremonien verwendet wird.
Der angenehme Anisgeruch und das üppige kräftige Aroma nach Waldmeister und Anis wurden bereits von den Azteken genutzt.

Positive Eigenschaften

Das Kraut wird als Tee getrunken, um den Magen zu beruhigen und zur Entspannung. Früher auch gegen Schlangenbisse oder Malaria bekannt.
Als Badezusatz kommt es gegen Rheumatismus zum Einsatz.

Verwendung

Verglichen mit echtem Estragon schmeckt er etwas robuster und kann daher auch für stärker gewürzte Speisen verwendet werden. Der Tagetes eignet sich gut zu Geflügel, Kräuterbutter, Essig, Tee und für Räucherprodukte.

T

THYMIAN – Thymus Vulgaris

Geschichte

Der Thymian wächst niedrig und buschig. Sein Duft ist herrlich würzig. Die alten Griechen nannten ihn „thymos“, was übersetzt „Mut“ bedeutet.

Positive Eigenschaften

Thymian hat eine starke antibakterielle Wirkung und regt das Immunsystem an. Er kann zum Desinfizieren verwendet werden, beim Inhalieren bei Erkältungskrankheiten und bei Hautproblemen.

Verwendung

Thymianzweige finden große Beliebtheit in der Küche, als Gewürz für Fleisch, Fisch und Suppen. Die Griechen verwendeten ihn für Massageöl. Die Römer verwendeten ihn unter anderem zum Aromatisieren von Likören.

V

VIETNAMESISCHER KORIANDER – Persicaria Odoratum

Geschichte

Der vietnamesische Koriander ist in Indochina heimisch, wo er vor allem feuchte Standorte besiedelt. Die Pflanze riecht korianderartig mit einer zitronenähnlichen Note.

Positive Eigenschaften

Eine Reise nach Asien mit einem typischen würzigen Geschmack.

Verwendung

Auch der „Einsteigerkoriander“ genannt, weil sein Aroma nicht so dominant ist, wie das des echten Korianders. Passt perfekt in Tomatensoße, geschmorte Möhrchen oder Salat.
Eines jener zahllosen Kräuter, die der vietnamesischen Küche ihr spezielles Gepräge geben. Außer in Vietnam wird er auch in Malaysia zum Würzen genutzt; er ist besonders für die Küche Singapores typisch.

Z

ZITRONEN-THYMIAN – Thymus x Citriodorus

Geschichte

Zitronen-Thymian ist ein Würz- und Heilkraut der Gattung Thymian aus der Familie der Lippenblütler. Der Duft ist würzig und zitronenartig - woher auch sein Name kommt.
Thymian war einmal ein Symbol des Todes. Früher glaubte man, dass sich die Seelen der Verstorbenen in die Blüten der Blumen zurückziehen.

Positive Eigenschaften

Genauso wie der Thymian wirkt auch die zitronige Variante antibakteriell, entzündungshemmend und lindert Husten und Asthma.

Verwendung

In der Küche kann man den Zitronen-Thymian aufgrund seiner Zitronennote besonders zum Würzen verwenden. Aber auch ein Gelee oder selbstgemachten Kräuterhonig kann man mit diesem Kraut verfeinern.

ZITRONENGRAS – Cymbopogon Citratus

Geschichte

Heimisch ist Zitronengras in Südindien und Sri Lanka. Zitronengras liebt zwar die Wärme, kann aber auch geringere Temperaturen ertragen.

Positive Eigenschaften

Zitronengras hat bakterienhemmende Eigenschaften. Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen von Kindern kann man ebenfalls mit dem Kraut behandeln.

Verwendung

Aus den getrockneten Blättern lässt sich ein vorzüglicher Tee zubereiten: das frische Kraut verleiht der südostasiatischen Küche seine typische Note. Vor allem Fleisch und Fisch würzt man mit Zitronengras. Das Öl ist in Seifen, Cremes und Parfums enthalten. Es dient auch zu Hautreinigung und als Badezusatz.

ZITRONENMELISSE – Melissa Officinalis

Geschichte

Der zitronenartige Geruch, den die frischen Blätter verströmen, brachte der Pflanze auch die Bezeichnung „Zitronenmelisse“ ein. Die „milde Stress-Löserin“ ist eine mehrjährige Pflanze und erblüht im Juli und im August.

Positive Eigenschaften

Zitronenmelisse wirkt entspannend, appetitanregend und verdauungsfördernd.

Verwendung

Die Zitronenmelisse ist ein Universal-Genie: Gewürz-, Arznei- und Aroma-Pflanze in einem. Erfrischend mit dem zarten Duft nach Zitrone: Das „gewisse Etwas” im Gurktaler Alpenkräuter-Genuss.

Gurktaler verdankt seinen milden Geschmack der Zugabe von frischen Kräutern aus dem Gurktal.

The mild taste of Gurktaler is thanks to the use of fresh herbs, foraged from Gurktal Alpine mountains around the Gurk river valley.

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